„Wer aufhört besser zu werden, hat aufgehört gut zu sein.“ Das Motto findet man auf Ihrer Homepage. Erklärt dies Ihren Erfolg als Trainer?
 
Meine Homepage habe ich Talentmanufaktur genannt, da ich überzeugt davon bin, dass jede/r versteckte oder bereits entdeckte Talente hat, die man – z. B. durch Coaching oder Training – zum Glänzen bringen kann. In unserem sich rasant verändernden Zeitalter ist es gerade für die Assistenz wichtig, up-to-date zu sein. Mit der Einstellung „das haben wir schon immer so gemacht, das wird auch noch die nächsten 50 Jahre so funktionieren“, wird es schwierig werden, in unserer dynamischen Arbeitswelt zu überleben. Es gilt deswegen, die eigenen Kompetenzen zu schärfen und kontinuierlich am Ball zu bleiben.
 
Gründe hierfür sind keineswegs nur die Digitalisierung, sondern beispielsweise auch unterschiedliche Generationen oder Charaktere, mit denen man im Büroalltag gut auskommen muss. Auch Sprache verändert sich laufend und damit die Kommunikation und Korrespondenz. Weiterbildung und Training ist daher in allen Bereichen sinnvoll. Es gilt, nicht nur in puncto Digitalisierung fit zu sein, sondern auch die Basis-Qualifikationen „in Ordnung zu halten“. Das Gesamtpaket bietet letztendlich den Mehrwert.
 
Mit welchen Erwartungen kommen die Teilnehmerinnen zu Ihrem Seminar?
 
Die Erwartungen sind durchaus unterschiedlich, was aber alle Teilnehmerinnen gemeinsam haben, ist der Wunsch nach Austausch – zum einen untereinander, zum anderen mit mir als Trainer. Da ich selbst noch als Assistent tätig bin, kann ich von aktuellen Erfahrungen berichten und gut einschätzen, was die Assistenz tagein tagaus leisten muss. Diesen Praxisaspekt schätzen meine Teilnehmerinnen sehr. Natürlich gibt es immer noch Vorbehalte nach dem Motto „was will uns ein Mann schon sagen“, aber diejenigen, die zu mir kommen, sind allesamt neugierig auf eine andere Denkweise oder Perspektive.
 
Stehen alle Seminarinhalte schon im Vorfeld fest oder haben die Teilnehmerinnen ein Mitspracherecht bzgl. der Themen?
 
Die Inhalte können variieren. Ich habe schon zur Orientierung einen roten Faden, von dem ich aber auch gerne abweiche, wenn die Teilnehmerinnen etwas anderes brauchen. Das Themenportfolio ist somit stark bedarfsorientiert. Es kommen ja schließlich auch immer mal Fragen zu Inhalten auf, die nicht im Programm stehen, aber für alle interessant sind. Auch diese Fragen sollen natürlich beantwortet werden. Hierbei ist sicherlich von Vorteil, dass ich nahezu in allen Office-Themen zu Hause bin.
 
Was nie fehlen darf, sind Gruppenübungen. Ich gestalte meine Seminare immer sehr interaktiv, damit der Austausch nicht zu kurz kommt. Inspirierende Gespräche während des Trainings und später beim Get-together an der Bar sind mir wesentlich wichtiger als ein penibel eingehaltener Zeitplan. Als Trainer sehe ich mich im Dienst des Teilnehmers und dessen Bedürfnisse stehen für mich an erster Stelle.
 
Wie sind die Reaktionen nach dem Seminar?
 
Selbstbeweihräucherung liegt mir nicht, da lasse ich lieber die Bewertungen der Teilnehmerinnen sprechen. Außerdem glaube ich, dass man sehr schnell merkt, ob jemand authentisch ist oder nicht.
 
Mir ist es grundsätzlich wichtig, dass jeder eine spannende Zeit verbringt und sich gewertschätzt fühlt. Wenn die Teilnehmerinnen nach zwei Tagen wieder an ihre Arbeitsplätze zurückkehren und das Seminar bzw. mich als Trainer/Coach weiterempfehlen, dann freue ich mich. Und ich habe auch mein Ziel erreicht.
 
Was würden Sie einer Management-Assistenz für die Zukunft mit auf dem Weg geben?
 
Mein Anliegen ist es, Angst zu nehmen und die Assistenz zu stärken. Trotz digitaler Konkurrenten wie Alexa, Siri und Co. gibt es überhaupt keinen Grund zur Panik. Die Rollen ändern sich vielleicht, aber der Mensch wird nach wie vor gebraucht werden. Und das trifft auch auf die Position der Assistenz zu.
 
Klar, der digitale Assistent kann uns viele Routinetätigkeiten abnehmen, aber das sind ohnehin die Arbeiten, um die wir uns nicht reißen. Interessant dagegen sind die höherwertigen Aufgaben, bei denen es darum geht, wichtige Vorentscheidungen zu treffen, und die soziale Kompetenzen erfordern. Und genau aufgrund dieser Aufgaben ist es elementar, gut aufgestellt zu sein. Es gilt also für die Zukunft, neugierig zu bleiben, die Entwicklung zu verfolgen, zu begleiten und natürlich auch für sich zu nutzen.
 
Marc Schlichtmann
ist Trainer unseres Seminars „Management-Asssistenz 4.0“ er hat eine Qualifizierung zum Business-Trainer & -Coach absolviert und dabei die Trainer-Zertifizierung durch den Deutschen Verband für Coaching und Training abgelegt. Er ist zudem lizenzierter Trainer für das persolog® Persönlichkeitssowie das persolog® Zeitmanagement-Modell und ausgebildeter NLP-Practitioner.

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