Drei Fragen, die unser Speaker Fabian Brüggemann zum Thema Schlagfertigkeit oft gestellt bekommt.
 
Vor zehn Jahren habe ich angefangen Improvisationstheater zu spielen und gebe seit einigen Jahren auch selbst Kurse. Gleichzeitig nutze ich viele Methoden aus dem Improtheater in meinen Seminaren und Trainings für Firmen. Denn beim Improtheater geht es insbesondere darum, sich auf komplett neue Situationen einzulassen und spontan und flexibel zu reagieren. Gleichzeitig nutzen die Akteure das, was im Moment entsteht und machen etwas Lustiges oder Spannendes daraus.
 
Perfekt also, um den „Schlagfertigkeitsmuskel“ zu trainieren!
 
Stellen Sie sich vor, Sie werfen versehentlich eine Kaffeetasse um und der Kaffee läuft über den Tisch im Meetingraum. Natürlich entschuldigen Sie sich – aber mit einem sympathischen „wahrscheinlich war der Kaffee nicht stark genug, da war ich wohl stärker“ können Sie gleichzeitig auch schlagfertig darauf reagieren. In meinen Trainings bringe ich Menschen bei, wie sie in schwierigen Situationen souverän reagieren und nie mehr sprachlos sind.
 
Entstehen nicht vielleicht sogar Konflikte, wenn ich schlagfertig reagiere? Könnte mein Chef das nicht als unangemessen sehen?
 
Im Gegenteil! Aus meiner Sicht hat Schlagfertigkeit in erster Linie den Zweck, einerseits selbst nicht sprachlos dazustehen und gleichzeitig eine Situation, die vielleicht unangenehm oder sogar konfliktgeladen ist, auf eine souveräne und humorvolle Weise aufzulösen. Wenn dies gelingt, können alle ihr Gesicht wahren und die schlagfertige Person konnte die Möglichkeit sogar nutzen, gut dazustehen. Man kann auch mit Wertschätzung schlagfertig sein – es geht nicht darum, gegen die andere Person „zu gewinnen“. Sondern eher darum, Menschen für sich zu gewinnen. Und dazu muss man noch nicht mal besonders kreativ sein. Es gibt Techniken, die sich sehr leicht erlernen lassen. Es gehört allerdings auch immer ein wenig Mut dazu!
 
Gibt es eine Technik, die Du am liebsten anwendest?
 
Oh ja! Ich liebe es, die Komplimente-Technik anzuwenden. Auf eine Aussage wie „Der Plan ist doch wirklich total unrealistisch!“ antworte ich gerne mit „Oh, ich finde es großartig, dass Sie so kritisch sind! Welche Verbesserungsvorschläge haben Sie denn?“ In meinem Abschlussvortrag auf dem Berliner Assistentinnenkongress lernen Sie, wie Sie diese und andere Techniken anwenden und welche innere Haltung Ihnen dabei hilft. Ich freue mich auf Sie!

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